Dieses Wochenende habe ich es endlich mal wieder aus Sydney raus geschafft. Laura, Dennis, Martin und Ich haben uns einen Mietwagen zugelegt. Gleich zu Beginn des Trips hatten wir rießen Glück, denn es gab keine Kleinwagen mehr und so bekamen wir einen Van für 8 Personen zum Preis vom Kleinwagen.
Dann ging es los, zum Glück mit Navi, Richtung Norden. Das Wetter war zwar nicht wirklich gut, das Positive daran war, dass die Wellen aber umso größer waren und wir einen mega Spaß hatten. Ich habe zwar ordentlich Kratzer abbekommen, aber der Sonnenbrand am Tag dararauf sorgt jetzt dafür, dass man die nicht mehr wirklich wahrnimmt!
Eigentlich wollten wir schon längst den Strand verlassen haben, da hat Martin einen Tennisball gefunden und wie die kleinen Kinder haben wir dann, gefühlte Stunden, gespielt und dadurch einen der besten Sonnenuntergänge am Strand erleben können. Durch die Wolken am Himmel und das tiefe rot schien der Wald im Hintergrund zu brennen.
Am nächsten morgen ging es dann schon um neun Uhr los, sehr unchristlich am Sonntag, aber was tut man nicht alles für ein bissl mehr Meer. Kurz noch das Internet gecheckt, erfuhr ich, das Jervis Bay der weißeste Strand der Welt sein soll. Dazu kamen noch die Gerüchte, dass man diesen nicht ohne Plastikschutz an den Füßen betreten dürfe und das Mitnehmen von Sand unter Strafe steht. Komisch nur, dass keiner unserer Reiseführer etwas davon erwähnte.
Auf dem Weg lagen noch ein paar beeindruckende Aussichtspunkte und ein Blowhole. Das Blowhole ist ein Loch im Fels direkt am Meer. Immer wenn die Wellen kräftig genug dagegen schlagen bläst es Wasser in die Luft. Ein schönes Naturschauspiel.
Am Strand angekommen mussten wir feststellen, dass er zwar weis, aber definitiv nicht außergewöhnlich weis ist. Schön war er trotzdem und schlafen konnte man auch sehr gut (was ich leider mit einem Sonnenbrand bezahlen musste). Wieder einmal ins Ballspiel vertieft entdeckten wir Wale, die sich in unsere Bucht verirrt hatten. Im Gegensatz zu Yamba, wo ich diese rießigen Tiere schon einmal betrachten konnte, waren sie dieses Mal noch verspielter und vor allem deutlich näher am Ufer. Es war der Wahnsinn und ist mit Worten kaum zu beschreiben.
Alles in allem hat sich der Ausflug voll bezahlt gemacht, wenn jetzt der Sonnenbrand noch weggeht wars perfekt.