Die Messen zu den Messezimmern

Das Übernachtungsangebot auf gloveler.com gerade in Messestädten wie Hannover, Frankfurt, Berlin und Düsseldorf wächst – und mit ihm wächst unser Blog. Im Rest dieses Quartals, das heißt im März, stehen noch drei wichtige Messen in unserem Kalender: Die CeBIT in Hannover, die Leipziger Buchmesse und die Musikmesse in Frankfurt.

Auf der CeBIT werden seit 1986 – als die meisten von uns das Internetzeitalter noch nicht kommen sahen –  die neuesten digitalen Produkte der Informations- und Kommunikationstechnik vorgestellt. Wussten Sie, dass das Kürzel CeBIT für Centrum für Büroautomation, Informationstechnologie und Telekommunikation steht? Die Begriffe haben sich seither gewandelt, aber auch dieses Jahr werden neue Trends vorgestellt, die vielleicht in zwanzig Jahren schon Normalität sind: Dreidimensionale Webseiten, ein digitaler Personalausweis, Telemedizin, leuchtende Anti-Stolperkabel. Wer wollte nicht seinen Enkeln erzählen, dass man im Jahr 2010 den Prototypen selbst bestaunt hat? Das CeBIT-Partnerland ist dieses Jahr Spanien, das als wichtige Station für all diejenigen gilt, die nach Lateinamerika expandieren wollen. Vom 02.-06. März öffnet sie Ihre Tore allen interessierten Besuchern.

Geschichtlich betrachtet war die Leipziger Buchmesse vom 17. Jahrhundert die größte Buchmesse im deutschsprachigen Raum, bis Frankfurt ihr nach 1945 den Rang ablief. Nicht umsonst schrieb schon Goethe: „Mein Leipzig lob ich mir! Es ist ein klein Paris und bildet seine Leute.“ Heute ist sie gerade wegen ihrer Publikumsorientierung für den Nicht-Fachbesucher fast interessanter. Wo in Frankfurt in kleinen Kabuffs Agenturen, Lektoren und Lizenzverkäufer um Übersetzungs- und Taschenbuchrechte feilschen, findet parallel zur Leipziger Messe das Lesefestival Leipzig liest statt. Die Atmosphäre wird auch dieses Jahr vom  18. bis zum 21. März weniger professionell-geschäftig, sondern eher familiär sein.

Die Frankfurter Musikmesse ist an sich eine Fachmesse vom 24.-26. März, stellt aber auch am 27. dem Laien Musikinstrumente, Musiksoft- und Hardware, Noten und alle Arten von Zubehör vor. Die Hallen sind dazu wie in einem Orchester nach Instrumenten gruppiert, die Streicher, die Bläser, die Tasteninstrumente und die Percussion. Allerdings gibt es auch eine Halle für DJ- und Aufnahme­geräte.  Knapp zwei Drittel der Aussteller kamen 2009 aus dem Ausland – das lässt hoffen auf exotische Instrumente wie indische Shehnais, australische Didgeridoos oder chinesiche Bianzhongs.

15. Februar 2010

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